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    <IdentifierDoi>10.3205/25isls41</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls413</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Emotionsregulation im Kontext des Gesundheitswesens &#8211; ein Ausblick auf ein Konzepttutorium im Brandenburgischen Modellstudiengang Medizin (BMM)</Title>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Skills Lab, Neuruppin, Deutschland</Affiliation>
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          <Affiliation>Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane, Skills Lab, Neuruppin, Deutschland</Affiliation>
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          <Firstname>Jannis</Firstname>
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          <Affiliation>Universit&#228;tsklinikum Ruppin-Brandenburg, Klinik f&#252;r An&#228;sthesie und Intensivmedizin, Neuruppin, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Workshop 6: Emotionsregulation im Kontext des Gesundheitswesens &#8211; ein Ausblick auf ein Konzepttutorium im Brandenburgischen Modellstudiengang Medizin (BMM)</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>25isls41</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund &#38; Motivation:</Mark1> Psychischen Regulationsprozesse nehmen einen ma&#223;geblichen Einfluss auf die Durchf&#252;hrung von Aufgaben und T&#228;tigkeiten, die im Rahmen des ausge&#252;bten Berufs anfallen <TextLink reference="1"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Die emotionale Regulation ist ein wesentlicher Bestandteil der Psychoregulation und dient der Ver&#228;nderung, Stabilisierung und Kontrolle emotionaler Prozesse <TextLink reference="2"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Im sportlichen Kontext ist schon seit einiger Zeit klar, dass Tiefe, Dauer und Eigenart emotionaler Prozesse, entscheidend f&#252;r die sportliche Leistung sein k&#246;nnen <TextLink reference="2"></TextLink>. Dies ist vor allem darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass die Steuerung von Emotionen von inneren und &#228;u&#223;eren Faktoren beeinflusst wird <TextLink reference="2"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Auch in anderen Bereichen wird davon ausgegangen, dass Emotionen und die damit verbundene Regulation Einfluss auf das Wohlbefinden und die Leistungsf&#228;higkeit eines Individuums haben kann <TextLink reference="3"></TextLink>. Dieser Einfluss kann sowohl positiv als auch negativ sein <TextLink reference="3"></TextLink>. Grunds&#228;tzlich wird angenommen, dass sich die Emotionsregulation auch auf die psychische Gesundheit auswirken kann <TextLink reference="4"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph>Langfristig k&#246;nnten diese Zusammenh&#228;nge im Bereich der Medizin weitreichende Konsequenzen haben. Die Emotionsregulation spielt in diesem Kontext nicht nur eine wichtige Rolle, um m&#246;glichst lange den Beruf in bester Gesundheit aus&#252;ben zu k&#246;nnen, sondern auch um potenzielle Fehlerquellen und damit verbundene negative Folgen zu vermeiden. </Pgraph><Pgraph>In der Medizin wird im unterschiedlichen Kontext stets davon gesprochen die Ruhe zu bewahren <TextLink reference="5"></TextLink>. Ohne Panik sollen Entscheidungen getroffen werden und in Situationen in denen einem gar nicht danach zumute ist, soll sich freundlich verhalten oder zumindest der Unmut nicht offen gezeigt werden <TextLink reference="6"></TextLink>, <TextLink reference="7"></TextLink>. </Pgraph><Pgraph><UnorderedList><ListItem level="1">Aber wie wird die Ruhe eigentlich bewahrt&#63; </ListItem><ListItem level="1">Wie werden Entscheidungen ohne Panik getroffen und Situationen, die einem Unmut bereiten mit Freundlichkeit &#252;berspielt&#63; </ListItem></UnorderedList></Pgraph><Pgraph>Dieser Beitrag zur Emotionsregulation soll allen im medizinischen Bereich t&#228;tigen Menschen, Strategien und Konzepte zur Emotionsregulation an die Hand geben. Diese sollen alle Teilnehmer&#42;innen dazu bef&#228;higen, in Situationen, die unvorhersehbar sind und f&#252;r die es kein &#8222;ABCDE-Schema&#8220; gibt, das Bewusstsein und die Kontrolle &#252;ber die eigenen Emotionen zu erlangen. So sollen auf lange Sicht Wohlbefinden, psychische Gesundheit und Leistungsf&#228;higkeit, von im medizinischen Bereich berufst&#228;tigen Menschen, in Bezug auf die Emotionsregulation, gesichert werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Beschreibung des Projekts: </Mark1>Im Rahmen eines interaktiven Tutoriums soll allen Interessierten die Relevanz der Emotionsregulation im medizinischen Bereich n&#228;hergebracht werden. Im Zuge dessen sollen m&#246;gliche Probleme wie &#196;ngste, Erwartungsdruck und psychische &#220;berforderung gemeinsam aufgearbeitet und m&#246;gliche Ma&#223;nahmen und Methoden f&#252;r die Emotionsregulation vorgestellt und im Rahmen eines Fallbeispiels angewendet werden. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Kritische Reflexion &#38; Ausblick:</Mark1> Basierend auf dem vorliegenden Konzept soll eine m&#246;gliche Integration und Praktikabilit&#228;t etwaiger Tutorien im Brandenburgischen Modelstudiengang Medizin untersucht werden. Hierf&#252;r sollen die Teilnehmer&#42;innen am Ende des Workshops einen quantitativen Fragebogen ausf&#252;llen, der in der Auswertung Aufschluss dar&#252;ber geben soll, ob die Teilnehmer&#42;innen im Rahmen des Workshops einen pers&#246;nlichen Mehrwert gewinnen konnten. Entsprechende Konzepte k&#246;nnten sich auch im Rahmen von innerklinischen Fort- und Weiterbildungen anwenden lassen.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefBookTitle>Psychische Regulation von Arbeitst&#228;tigkeiten 4.0. (Mensch &#8211; Technik &#8211; Organisation, Band 51)</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Hacker W. Psychische Regulation von Arbeitst&#228;tigkeiten 4.0. (Mensch &#8211; Technik &#8211; Organisation, Band 51). Z&#252;rich: vdf; 2020. DOI: 10.3218&#47;4040-1</RefTotal>
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