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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Theaterp&#228;dagogik und Simulation</Title>
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        <Email>jan.siebenbrock&#64;uni-muenster.de</Email>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 6 &#8211; Innovation &#38; Simulation 3.0</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund und Fragestellung:</Mark1> Die Methode, Schauspieler&#42;innen zur Simulation von Patient&#42;innen in der Medizindidaktik einzusetzen, wurde bereits in den 1960er-Jahren in den USA entwickelt. In Deutschland ist die Methode &#8211; abgesehen von einigen Versuchen in den 1980er-Jahren &#8211; erst seit Beginn des 21. Jahrhunderts an medizinischen Hochschulen zu finden, entwickelt sich seither jedoch rasant. An manchen Lernorten sind ganze Simulationskrankenh&#228;user errichtet worden, in denen Studierende in realistisch nachgebauten Krankenzimmern mit Simulationspersonen ihr Handeln als &#196;rzt&#42;innen &#252;ben oder auch in ihren F&#228;higkeiten gepr&#252;ft werden k&#246;nnen. Mit der Etablierung der Simulation mit Simulationspersonen im deutschsprachigen Raum wurden in den vergangenen zehn bis 15 Jahren zunehmend Theaterp&#228;dagog&#42;innen f&#252;r die Durchf&#252;hrung der Methode eingestellt. Als Simulationspersonen-Trainer&#42;innen konzeptionieren und inszenieren sie an vielen Standorten in Zusammenarbeit mit Mediziner&#42;innen die Simulations-Szenarien, schulen und organisieren die Simulationspatient&#42;innen.</Pgraph><Pgraph>Im Gegensatz zur Praxis ist die Simulation sowohl in theaterp&#228;dagogischer Literatur als auch in der Ausbildung von Theaterp&#228;dagog&#42;innen bisher fast gar nicht zu finden. </Pgraph><Pgraph>In diesem Beitrag wird versucht, diese L&#252;cke zwischen Theorie und Praxis zu verkleinern. Die Simulation wird aus theaterp&#228;dagogischer Perspektive diskutiert. Es werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu vergleichbaren theaterp&#228;dagogischen Konzepten und Formaten wie dem Rollenspiel oder dem Forumtheater er&#246;rtert. Abschlie&#223;end wird ein Ausblick gegeben, was eine Implementierung der Simulation in das Feld der Theaterp&#228;dagogik f&#252;r die theaterp&#228;dagogische Lehre bedeuten w&#252;rde. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Material und Methoden:</Mark1> Es wurden Handb&#252;cher und Leitf&#228;den der Simulation mit theaterp&#228;dagogischer Literatur verglichen. Zur Abbildung der Simulation wurde vor allem auf die Best Practice Aufzeichnungen der Association of Standardized Patient Educators und auf das Buch &#8222;Simulationspatienten&#8220; der deutschsprachigen Simulationspersonen-Programme zur&#252;ckgegriffen. F&#252;r die theaterp&#228;dagogische Einordnung wurden zun&#228;chst theaterp&#228;dagogische &#220;bersichtswerke sowie Artikel der Zeitschrift f&#252;r Theaterp&#228;dagogik verwendet. Daraus abgeleitet wurden theaterp&#228;dagogische Ans&#228;tze und Konzepte, die mit der Simulation vergleichbar sind. Diese Konzepte wurden anschlie&#223;end im Original mit der Simulation verglichen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Simulation in der (medizinischen) Lehre l&#228;sst sich als Aufgabengebiet in das Fach Theaterp&#228;dagogik integrieren. Sie weist &#196;hnlichkeiten mit Formaten und Konzepten auf, die vorwiegend in den 1970er-Jahren entwickelt wurden, in denen mithilfe des Theaters Versuchsr&#228;ume f&#252;r Handeln in der Realit&#228;t gestaltet werden. Hinsichtlich der Ziele und der Methodik weist die Simulation jedoch auch Unterschiede auf. Die Ziele f&#252;r eine Simulation konzentrieren sich weniger auf gesellschaftsver&#228;nderndes und gruppenorientiertes Lernen, sondern darauf, dass Individuen ihre Rolle f&#252;r ein bestehendes System in sicherer Umgebung erlernen. Methodisch wird in der Simulation nicht mit Verfremdungselementen gearbeitet. Die Einbindung externer Schauspieler&#42;innen und die Standardisierung von Szenen sind Aspekte, die in vielen gel&#228;ufigen theaterp&#228;dagogischen Lehr- und Lernformaten nicht zu finden sind. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Diskussion&#47;Schlussfolgerung:</Mark1> Aus diesen Unterschieden ergeben sich Herausforderungen und Chancen f&#252;r die Theaterp&#228;dagogik. Die Simulation kann Theaterp&#228;dagog&#42;innen die M&#246;glichkeit geben, interprofessionell mit Theatermethoden an Institutionen zu wirken. Eine Implementierung der Simulation in die theaterp&#228;dagogische Lehre kann sowohl die Simulation als auch die Theaterp&#228;dagogik bereichern. Es k&#246;nnten Versuchsr&#228;ume entstehen, um die Simulation als Methode weiterzuentwickeln, wovon auch die Medizindidaktik profitieren k&#246;nnte.</Pgraph></TextBlock>
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      <Reference refNo="1">
        <RefAuthor>Siebenbrock J</RefAuthor>
        <RefAuthor>Marschall B</RefAuthor>
        <RefTitle>Simulation als theaterp&#228;dagogische Aufgabe</RefTitle>
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        <RefTotal>Siebenbrock J, Marschall B. Simulation als theaterp&#228;dagogische Aufgabe. (Manuscript submitted for publication).</RefTotal>
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