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    <IdentifierDoi>10.3205/25isls12</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25isls123</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Das &#8222;Phasen-Modell&#8220; f&#252;r SP-Eins&#228;tze im OSCE &#8211; ein semistrukturierter Leitfaden zur standardisierten Rollendarstellung in Pr&#252;fungssituationen</Title>
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          <Firstname>Mathias</Firstname>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus an der TU Dresden, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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        <Email>mathias.bleier-rox&#64;ukdd.de</Email>
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          <Affiliation>Medizinische Fakult&#228;t Carl Gustav Carus an der TU Dresden, Dresden, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20250604</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingTitle>19. Internationales SkillsLab Symposium 2025</MeetingTitle>
        <MeetingSession>Vortr&#228;ge 3 &#8211; Innovation &#38; Simulation 2.0</MeetingSession>
        <MeetingCity>M&#252;nchen</MeetingCity>
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          <DateFrom>20250319</DateFrom>
          <DateTo>20250321</DateTo>
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    <ArticleNo>25isls12</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel und</Mark1> <Mark1>Hintergrund:</Mark1> Zur Pr&#252;fung der kommunikativen und sozialen Kompetenzen von Medizinstudierenden des 10. Fachsemesters werden im OSCE der Medizinischen Fakult&#228;t an der TU Dresden Simulationspersonen (SP) eingesetzt. Damit die Pr&#252;fungsbedingungen f&#252;r die teilnehmenden Studierenden vergleichbar sein k&#246;nnen, ist eine m&#246;glichst standardisierte Rollendarstellung der SP notwendig. Voraussetzung daf&#252;r ist eine pr&#228;zise Rollenbeschreibung, in der neben &#8222;Eckdaten und Fakten &#91;&#8230;&#93; auch Reaktionen auf offene Interaktionssituationen&#8220; festgelegt werden <TextLink reference="1"></TextLink>.</Pgraph><Pgraph>Innerhalb dieser Rollenbeschreibung soll das Phasen-Modell als semistrukturierter Leitfaden die SP dabei unterst&#252;tzen, ihre Rolle auch &#252;ber viele aufeinanderfolgende Pr&#252;fungsgespr&#228;che hinweg vergleichbar darzustellen. Hierzu wurde der f&#252;r das Pr&#252;fungsthema anzunehmende Gespr&#228;chsverlauf beschrieben und die damit verbundenen verbalen und emotionalen Reaktionen der SP in zugeh&#246;rige Phasen unterteilt. In den einzelnen Phasen wurde der Gro&#223;teil des zu sprechenden Textes fest vorgegeben. Die SP wurden in spezifischen Rollentrainings auf ihren Einsatz vorbereitet.</Pgraph><Pgraph>Ziel der Untersuchung war herauszufinden, ob das Phasen-Modell in seiner semistrukturierten Form den SP dabei hilft, ihre Rolle in den Pr&#252;fungsgespr&#228;chen wiederholt wie eintrainiert darzustellen. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Die vorliegende Untersuchung kombiniert einen quantitativen mit einem qualitativen Ansatz, um die Einsch&#228;tzungen der SP zu analysieren. Die SP wurden nach ihren Eins&#228;tzen mit Hilfe eines Fragebogens befragt. Dabei lag der Fokus auf der Begutachtung des Phasen-Modells als Hilfsmittel zur standardisierten Rollendarstellung, zur Orientierung im Gespr&#228;chsverlauf sowie als Merkhilfe f&#252;r spielerischen Inhalt und emotionale Reaktionen.</Pgraph><Pgraph>Zus&#228;tzlich wurden die pr&#252;fenden Personen befragt. Diese gaben mittels Fragebogen an, inwiefern sie die durch das Phasen-Modell strukturierte Darstellung der SP bzgl. Reihenfolge, Inhalt und emotionaler Intensit&#228;t als vergleichbar wahrgenommen haben.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Ergebnisse zeigen, dass das Phasen-Modell von der Mehrzahl der eingesetzten SP als hilfreich empfunden wird. Die semistrukturierte Form des Modells gibt den SP Orientierung und unterst&#252;tzt sie dabei, ihre Rolle auch nach mehreren Pr&#252;fungsgespr&#228;chen wie eintrainiert zu spielen. Als Gesamteindruck bewerten die SP das Phasen-Modell mit der Note 1,9.</Pgraph><Pgraph>Die pr&#252;fenden Personen best&#228;tigen den Rollendarstellungen der SP eine sehr hohe Vergleichbarkeit bzgl. des inhaltlichen und emotionalen Verlaufs.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Der Einsatz des Phasen-Modells hilft den SP bei der Darstellung ihrer Rolle und tr&#228;gt zu einer Standardisierung von Pr&#252;fungsgespr&#228;chen bei. Eine Limitation der Ergebnisse ergibt sich durch die kleine Stichprobengr&#246;&#223;e (n&#61;8). Weiterf&#252;hrende Untersuchungen k&#246;nnten sich auf zus&#228;tzliche Effekte konzentrieren, die diese Form der Rollendarstellung mit sich bringt. Insbesondere stellt sich die Frage, welche Auswirkungen das Phasen-Modell auf die spielerischen Reaktionsm&#246;glichkeiten der SP sowie auf die damit zusammenh&#228;ngenden individuellen Leistungen der zu pr&#252;fenden Studierenden hat.</Pgraph></TextBlock>
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        <RefAuthor>Thrien C</RefAuthor>
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        <RefYear>2018</RefYear>
        <RefBookTitle>Simulationspatienten - Handbuch f&#252;r die Aus- und Weiterbildung in medizinischen und Gesundheitsberufen</RefBookTitle>
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        <RefTotal>Peters T, Thrien C, editors. Simulationspatienten - Handbuch f&#252;r die Aus- und Weiterbildung in medizinischen und Gesundheitsberufen. Bern: Hogrefe Verlag; 2018. DOI: 10.1024&#47;85756-000</RefTotal>
        <RefLink>https:&#47;&#47;doi.org&#47;10.1024&#47;85756-000</RefLink>
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