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      <Title language="de">Presbyond &#8211; das optimale Laserverfahren f&#252;r junge Presbyope ... und nicht nur f&#252;r sie</Title>
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      <DatePublished>20251218</DatePublished>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>S&#228;chsische Augen&#228;rztliche Gesellschaft</MeetingCorporation>
        <MeetingName>Jahrestagung 2025 der S&#228;chsischen Augen&#228;rztlichen Gesellschaft</MeetingName>
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        <MeetingSession>Linse&#47;Refraktiv</MeetingSession>
        <MeetingCity>Dresden</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251128</DateFrom>
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    <ArticleNo>25sag25</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Es gibt eine Altersgruppe, die man in der refraktiven Chirurgie oft mit etwas weniger Enthusiasmus als Patienten begr&#252;&#223;t: die jungen Presbyopen. Man m&#246;chte ihnen noch die oberfl&#228;chlichere und weniger invasive L&#246;sung der Hornhautlaserkorrektur anbieten. Gleichzeitig hat man jedoch ein schlechtes Gewissen, da ihre Brillenfreiheit somit nur von kurzer Dauer sein wird oder &#8211; je nach Alter &#8211; in einer Lesebrillenabh&#228;ngigkeit endet. F&#252;r einen refraktiven Linsentausch sind sie entweder &#8222;einen Tick zu jung&#8220; oder k&#246;nnen sich diesen tiefergehenden Eingriff noch nicht vorstellen.<LineBreak></LineBreak>Zum Gl&#252;ck haben sich einige renommierte Kollegen &#8211; in Zusammenarbeit mit einem weltber&#252;hmten deutschen Unternehmen &#8211; schon vor Jahren diesem Dilemma gewidmet. Das Ergebnis ist Presbyond: eine auf Hornhautlaserchirurgie basierende Presbyopiel&#246;sung, die jedoch weder in der Hornhaut noch in der Linse Multifokalit&#228;t erzeugt. Presbyond ist minimalinvasiv, im Verlauf modellierbar und wird von 97&#37; der Patienten hervorragend toleriert.<LineBreak></LineBreak>Das Prinzip von Presbyond basiert auf einer sanften, aber gezielten Ver&#228;nderung der Hornhautgeometrie, um die Tiefensch&#228;rfe in beiden Augen zu verbessern. Das nicht-dominante Auge wird zudem leicht unterkorrigiert, um den Effekt im Nahbereich weiter zu verst&#228;rken. Im Gegensatz zu traditionellem LASIK und Monovision entsteht durch Presbyond eine &#220;bergangszone, in der sich die Tiefensch&#228;rfe beider Augen &#252;berlappt, was einen nahtlosen &#220;bergang zwischen Ferne und N&#228;he erm&#246;glicht.<LineBreak></LineBreak>Die Ergebnisse von Presbyond wurden in mehreren Studien von Reinstein et al. publiziert. Bei 99&#37; der myopen Patienten wurde ein Fernvisus von 1,0 und Nahvisus von J5 oder besser sowie ein refraktives Ergebnis innerhalb von &#177;1,00 D erreicht. In der hyperopen Gruppe erreichten 90&#37; der Patienten 1,0-und J5-Visus. Bei emmetropen Patienten zeigte sich ein Fernvisus von 1,0 in 98&#37; der F&#228;lle und ein Nahvisus von J2 in 96&#37; der F&#228;lle. Keiner der Patienten verlor mehr als 2 Zeilen der bestkorrigierten Sehsch&#228;rfe.<LineBreak></LineBreak>Die Forschergruppe um Ganesh befragte Presbyond-Patienten ein Jahr postoperativ zu ihrer Zufriedenheit: 97&#37; der Patienten in der myopen Gruppe und 96&#37; der hyperopen Patienten waren mit ihrer Fernsehsch&#228;rfe zufrieden. F&#252;r die Nahsehsch&#228;rfe waren es 95&#37; bei den Myopen und 89&#37; bei den Hyperopen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Ergebnisse von Presbyond, die geringe Invasivit&#228;t und die fehlende multifokale Optik im Auge erweisen sich als so &#252;berzeugend, dass sich immer mehr Refraktivchirurgen selbst f&#252;r diesen Eingriff entscheiden.</Pgraph></TextBlock>
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