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      <Title language="de">Unilateraler Visusverlust unbekannter Genese</Title>
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      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Verein Rhein-Mainischer Augen&#228;rzte</MeetingCorporation>
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        <MeetingSession>Consilium diagnosticum</MeetingSession>
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    <ArticleNo>25rma18</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Hintergrund:</Mark1> Coxsackieviren sind allgegenw&#228;rtige, weit verbreitete Enteroviren aus der Familie der Picornaviridae. Sie werden &#252;berwiegend f&#228;kal-oral &#252;bertragen und sind weltweit eine der Hauptursachen f&#252;r Infektionen bei Kindern. Die h&#228;ufigsten Symptome sind Fieber, Halsschmerzen und ein reduzierter Allgemeinzustand. Namensgebend sind r&#246;tliche, teils blasige Effloreszenzen an Handfl&#228;chen, Fu&#223;sohlen und Mundschleimhaut. H&#228;ufig verl&#228;uft die Erkrankung asymptomatisch und innerhalb von 1 Woche selbstlimitierend. Selten k&#246;nnen schwerwiegende ophthalmologische, neurologische oder kardiopulmonale Komplikationen mit irreversibler Sch&#228;digung bis hin zum Tod auftreten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Vorstellung einer 34-j&#228;hrigen Patientin mit pl&#246;tzlicher Visusminderung des linken Auges in unserer Ambulanz. Wenn sie die Augen geschlossen habe, habe sie danach einen bunten Kreis auf dem LA gesehen. Sie leide unter einer Neurodermitis und sei vor Kurzem an einer Hand-Fu&#223;-Mund-Krankheit erkrankt, die jedoch gut &#252;berstanden worden sei. Ansonsten pr&#228;sentierte sich eine gesunde Patientin.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnis:</Mark1> Klinisch pr&#228;sentierte sich die Patientin mit einem auf 0,5 reduzierten Visus des linken Auges, Metamorphopsien und funduskopisch sichtbaren fovealen Pigmentepithelverschiebungen. FAF und OCT-A zeigten sich bei dieser Patientin unauff&#228;llig. Im OCT konnte lediglich eine Unterbrechung der IS&#47;OS-Junktionszone im Bereich der Fovea gesehen werden.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Makulopathien k&#246;nnen bei systemischen viralen Erkrankungen als Komplikation auftreten. Es gibt einige Berichte in der Literatur, dass bei bestehenden Autoimmunerkrankungen wie der Neurodermitis, h&#228;ufiger schwere okul&#228;re Manifestationen auftreten k&#246;nnen. Ein klarer epidemiologischer Zusammenhang ist bisher jedoch noch nicht sicher wissenschaftlich belegt. Eine ausf&#252;hrliche Anamnese ist f&#252;r die Diagnosestellung hochrelevant. Eine multimodale Bildgebung hilft, Differenzialdiagnosen abzugrenzen und im Verlauf die R&#252;ckbildung der retinalen Ver&#228;nderungen zu kontrollieren. Es steht keine kausale Therapie zur Verf&#252;gung, wobei der Spontanverlauf meist eine gute, aber langsame Erholung der Symptome zeigt. Ein verbessertes Outcome durch Cortison ist nicht nachgewiesen.</Pgraph></TextBlock>
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