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      <Title language="de">Einfluss von gek&#252;hlten Augentropfen auf das Schmerzempfinden nach phototherapeutischer Keratektomie: eine randomisierte kontrollierte Studie</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Ziel:</Mark1> Oberfl&#228;chliche Hornhautabtragungen k&#246;nnen mit erheblicher Schmerzempfindung einhergehen. In einigen Studien konnte gezeigt werden, dass K&#252;hlung diese Beschwerden lindern kann. Die vorliegende Arbeit ist die erste Untersuchung, die Schmerzen nach phototherapeutischer Keratektomie (PTK) unter Verwendung gek&#252;hlter oder zimmerwarmer Augentropfen vergleicht. Es wurde die Hypothese gepr&#252;ft, dass gek&#252;hlte Augentropfen die postoperative Schmerzintensit&#228;t und das Missempfinden reduzieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methoden:</Mark1> Es handelt sich um eine randomisierte kontrollierte Studie, welche an der Klinik f&#252;r Augenheilkunde der Goethe-Universit&#228;t in Frankfurt am Main durchgef&#252;hrt wurde. Sowohl die Teilnehmenden als auch die Auswertenden waren verblindet. Eingeschlossen wurden Patientinnen und Patienten, die eine PTK an einem Auge erhielten und bei denen zuvor weder an diesem, noch am anderen Auge eine PTK durchgef&#252;hrt wurde. Die Datenerhebung erfolgte w&#228;hrend des station&#228;ren Aufenthaltes nach dem Eingriff. Postoperativ erhielten die Teilnehmenden entweder gek&#252;hlte oder zimmerwarme Augentropfen nach einem standardisierten postoperativen Therapieregime. Die Schmerzerfassung erfolgte mittels Frageb&#246;gen an sechs Zeitpunkten innerhalb der ersten drei postoperativen Tage (direkt nach der Operation, nach 2 und 6 Stunden, sowie am ersten, zweiten und dritten postoperativen Tag um 8 Uhr). Prim&#228;rer Endpunkt war die Schmerzintensit&#228;t am ersten postoperativen Tag, gemessen auf der numerischen Ratingskala (NRS). Sekund&#228;re Endpunkte umfassten die visuelle Analogskala (VAS), sensorische Schmerzqualit&#228;ten, Gesamtschmerzintensit&#228;t, Epiphora, Fremdk&#246;rpergef&#252;hl sowie den zus&#228;tzlichen Analgetikabedarf.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> In die Analyse gingen 51 Teilnehmende in der gek&#252;hlten Gruppe und 49 in der zimmerwarmen Gruppe ein. Die medianen NRS- bzw. VAS-Werte am ersten Tag lagen bei 2 (Spanne: 0&#8211;8) und 13 (0&#8211;76) in der gek&#252;hlten Gruppe sowie bei 1 (0&#8211;8) und 4 (0&#8211;79) in der zimmerwarmen Gruppe (P&#61;0,11 bzw. 0,10). Am zweiten Tag betrugen die Werte 2 (0&#8211;7) und 14 (0&#8211;52) in der gek&#252;hlten Gruppe, gegen&#252;ber 2 (0&#8211;10) und 19 (0&#8211;99) in der zimmerwarmen Gruppe (P&#61;0,34 bzw. 0,82). F&#252;r keinen der sekund&#228;ren Endpunkte konnte ein statistisch signifikanter Unterschied an einem Untersuchungszeitpunkt im Studienzeitraum festgestellt werden. Der zus&#228;tzliche Analgetikabedarf am ersten Tag lag bei 29&#37; in der gek&#252;hlten Gruppe und bei 18&#37; in der zimmerwarmen Gruppe (P&#61;0,23). Starke Schmerzen (NRS &#8805;7) wurden von 4&#37; in der gek&#252;hlten Gruppe angegeben und von 6&#37; in der zimmerwarmen Gruppe (P&#61;0,61), sowie von jeweils 4&#37; und 14&#37; am zweiten postoperativen Tag (P&#61;0,07). </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Der Einsatz gek&#252;hlter Augentropfen nach PTK f&#252;hrt am ersten postoperativen Tag nicht zu einer signifikanten Reduktion der Schmerzen im Vergleich zu zimmerwarmen Tropfen. Am zweiten Tag zeigt sich jedoch eine Tendenz zu geringerer Schmerzintensit&#228;t, wenn gek&#252;hlte Tropfen verwendet werden.</Pgraph></TextBlock>
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