<?xml version="1.0" encoding="iso-8859-1" standalone="no"?>
<!DOCTYPE GmsArticle SYSTEM "http://www.egms.de/dtd/2.0.34/GmsArticle.dtd">
<GmsArticle xmlns:xlink="http://www.w3.org/1999/xlink">
  <MetaData>
    <Identifier>25dgh56</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dgh56</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgh568</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Sehnenrekonstruktion bei Caput ulnae Syndrom &#8211; retrospektive Analyse von 30 Patienten</Title>
    </TitleGroup>
    <CreatorList>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Vossen</Lastname>
          <LastnameHeading>Vossen</LastnameHeading>
          <Firstname>Sandra</Firstname>
          <Initials>S</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Handchirurgie, Fachklinik 360&#176;, Ratingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="yes">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Libutzki</Lastname>
          <LastnameHeading>Libutzki</LastnameHeading>
          <Firstname>Pia</Firstname>
          <Initials>P</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Handchirurgie, Fachklinik 360&#176;, Ratingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Schmitz</Lastname>
          <LastnameHeading>Schmitz</LastnameHeading>
          <Firstname>Nina</Firstname>
          <Initials>N</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Handchirurgie, Fachklinik 360&#176;, Ratingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
      <Creator>
        <PersonNames>
          <Lastname>Tsironis-Kresken</Lastname>
          <LastnameHeading>Tsironis-Kresken</LastnameHeading>
          <Firstname>Maria</Firstname>
          <Initials>M</Initials>
        </PersonNames>
        <Address>
          <Affiliation>Abteilung f&#252;r Handchirurgie, Fachklinik 360&#176;, Ratingen, Deutschland</Affiliation>
        </Address>
        <Creatorrole corresponding="no" presenting="no">author</Creatorrole>
      </Creator>
    </CreatorList>
    <PublisherList>
      <Publisher>
        <Corporation>
          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
        </Corporation>
        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
      </Publisher>
    </PublisherList>
    <SubjectGroup>
      <SubjectheadingDDB>610</SubjectheadingDDB>
    </SubjectGroup>
    <DatePublishedList>
      <DatePublished>20251016</DatePublished>
    </DatePublishedList>
    <Language>germ</Language>
    <License license-type="open-access" xlink:href="http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/">
      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
    </License>
    <SourceGroup>
      <Meeting>
        <MeetingId>M0633</MeetingId>
        <MeetingSequence>56</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
        <MeetingTitle></MeetingTitle>
        <MeetingSession>Freie Themen 2</MeetingSession>
        <MeetingCity>W&#252;rzburg</MeetingCity>
        <MeetingDate>
          <DateFrom>20251016</DateFrom>
          <DateTo>20251018</DateTo>
        </MeetingDate>
      </Meeting>
    </SourceGroup>
    <ArticleNo>25dgh56</ArticleNo>
  </MetaData>
  <OrigData>
    <TextBlock name="Text" linked="yes">
      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Bei Strecksehnenrupturen bedingt durch eine Destruktion des Ellenkopfes (Caput ulnae Syndrom) kann die Rekonstruktion der Strecksehnen durch Kopplung oder Interponat erfolgen. Ferner sind Resektionen- oder Rekonstruktionsm&#246;glichkeiten des Ellenkopfes unterschiedlich. Ziel ist es eine retrospektive Analyse der verwendeten Verfahren in Korrelation zum postoperativen Ergebnis.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Im Zeitraum von 2&#8217;18 bis 2&#8217;25 wurden 30 Patienten wegen einer Strecksehnenruptur bei Caput ulnae Syndrom operiert. Die Krankengeschichten wurden retrospektiv analysiert. Die postoperativen Ergebnisse wurden mit den verschiedenen Einflussfaktoren korreliert. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Die Mehrheit der Patienten litt an einer rheumatoiden Arthritis (25&#47;30). Es waren in 28&#37; der F&#228;lle war eine Sehne und in 45&#37; zwei Sehnen betroffen. Der Abstand zwischen Ruptur und Naht lag durchschnittlich bei 6,58 Monaten (range 0,75&#8211;36). 36&#37; der Patienten wurden nur mit Interponat versorgt, 17&#37; nur mittels Kopplung und 47 mit einer Kombination von beiden. Es wurde m&#246;glichst versucht ein Interponat zu verwenden. Ein l&#228;ngerer zeitlicher Abstand zwischen Ruptur und Naht wurde nicht als Kontraindikation f&#252;r die Verwendung eines Interponates angesehen. </Pgraph><Pgraph>Die Versorgung des Ellenkopfes bestand aus einer Gl&#228;ttung, Teilresektion oder Resektion. Im Einzelfall wurde auch eine radioulnare Fusion nach Kapanji-Sauve durchgef&#252;hrt. </Pgraph><Pgraph>Es wurde keine Reruptur gefunden. Eine Patientin musste bei zu hoher Spannung der Strecksehne revidiert werden. </Pgraph><Pgraph>Nur 2&#47;30 der Patienten hatten in der Nachuntersuchung einen FKHH Abstand &#62;1 cm.  6&#47;30 Patienten hatten ein Streckdefizit &#62;20&#176;.</Pgraph><Pgraph>Bei der Analyse fand sich eine Tendenz eines schlechteren Ergebnisses je mehr Strecksehnen betroffen waren. Das Operationsverfahrens des Ellenkopfes und auch die Wahl des Rekonstruktionsverfahrens f&#252;r die Sehnen hatte keinen Einfluss auf das Ergebnis. Auch ergab sich keine Relation zur L&#228;nge des zeitlichen Abstandes zwischen Ruptur und Versorgung. Insbesondere fand sich kein Einfluss des zeitlichen Intervalls bei Verwendung eines Interponates.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Rekonstruktion bei Caput ulnae Syndrom fordert einen individualisierten Ansatz. Je mehr Sehnen betroffen desto schlechter die Ergebnisse. Die Versorgung mit Interponaten liefert gute Ergebnisse, auch wenn das Rupturereignis &#62; 6 Monate zur&#252;ckliegt. Ein umgekehrt proportionaler Zusammenhang zwischen Rupturdauer und Rekonstruktion kann bei unseren Patienten nicht gefunden werden. </Pgraph></TextBlock>
    <Media>
      <Tables>
        <NoOfTables>0</NoOfTables>
      </Tables>
      <Figures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </Figures>
      <InlineFigures>
        <NoOfPictures>0</NoOfPictures>
      </InlineFigures>
      <Attachments>
        <NoOfAttachments>0</NoOfAttachments>
      </Attachments>
    </Media>
  </OrigData>
</GmsArticle>