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      <Title language="de">Wirksamkeit der Beugesehnentenolyse</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung: </Mark1>Die uneingeschr&#228;nkte Gleitf&#228;higkeit der Beugesehnen ist essenziell f&#252;r die Handfunktion. Verletzungen und chirurgische Eingriffe beg&#252;nstigen eine Narbenbildung. Nachbehandlungsstrategien sollen eine fr&#252;hzeitige Mobilisation nach Beugesehnenverletzungen erm&#246;glichen, dennoch bleiben Funktionseinschr&#228;nkungen h&#228;ufig bestehen. &#220;ber einen Zeitraum von zehn Jahren wurde bei 823 Patienten eine Beugesehnennaht durchgef&#252;hrt. In 32 F&#228;llen erfolgte aufgrund erheblicher Bewegungseinschr&#228;nkungen durch Vernarbungen etwa sechs Monate nach der Operation eine Tenolyse. Ziel dieser Studie ist es, den Nutzen des Revisionseingriffs zu analysieren.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Die Studie umfasst 32 Patienten (75&#37; m&#228;nnlich, 25&#37; weiblich). Mehr als die H&#228;lfte war zwischen 21 und 40 Jahre alt. Bei 27 Patienten lag eine Durchtrennung der Beugesehnen an einem einzelnen Finger vor, w&#228;hrend bei f&#252;nf Patienten eine Verletzung in Zone 5 zu multiplen Sehnendurchtrennungen f&#252;hrte. Die Nachbehandlung erfolgte stets nach dem dynamischen Kleinert-Protokoll. Die Flexor-Tenolyse wurde im Median f&#252;nf Monate nach der prim&#228;ren Beugesehnennaht aufgrund bestehender Kontrakturen durchgef&#252;hrt. Zur Beurteilung der Beweglichkeit wurden pr&#228;- und postoperativ der Bewegungsumfang in Grund-, Mittel- und Endgelenk sowie der Fingerkuppenhohlhandabstand (FKHA) und der Fingernageltischabstand (FKTA) gemessen. Erg&#228;nzend erfolgte eine funktionelle Bewertung anhand der modifizierten Strickland-Klassifikation. Zudem wurden m&#246;gliche Komplikationen erfasst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>Der Bewegungsumfang lag pr&#228;operativ bei 141&#176; und erh&#246;hte sich postoperativ auf 171&#176;, gemessen nach einem medianen Nachuntersuchungszeitraum von vier Monaten. Der Fingerkuppenhohlhandabstand (FKHA) verringerte sich im Median von 4 cm auf 2 cm, w&#228;hrend der Fingernageltischabstand (FKTA) von 2,5 cm auf 1 cm abnahm. Funktionell erzielten 32&#37; der Patienten ein gutes oder exzellentes Ergebnis, 45&#37; ein durchschnittliches und 23&#37; ein schlechtes Resultat. In f&#252;nf F&#228;llen wurde neben den Adh&#228;sionen eine Ruptur der tiefen Beugesehne festgestellt. Bei vier Patienten war aufgrund ausgepr&#228;gter Vernarbungen zus&#228;tzlich zur Tenolyse eine zweizeitige Beugesehnenrekonstruktion erforderlich, die eine Silikonstabeinlage sowie ein Plantaris-longus-Sehneninterponat umfasste. Mit zunehmendem Alter zeigte sich eine tendenziell schlechtere, jedoch nicht signifikant abweichende Funktion. Wurden mehrere Finger verletzt, f&#252;hrte dies zu einem ung&#252;nstigeren funktionellen Ergebnis.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Die Beugesehnentenolyse kann die aktive Beweglichkeit und Funktion der Finger verbessern, mit einer durchschnittlichen Zunahme des Bewegungsumfangs um 30&#176; und einer Halbierung des FKHA. Dennoch erzielte nur ein Drittel der Patienten ein gutes funktionelles Ergebnis, weshalb eine realistische pr&#228;operative Aufkl&#228;rung entscheidend ist.</Pgraph></TextBlock>
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