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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Intraoss&#228;rer, schnell wachsender, destruierender Riesenzelltumor der Mittelhand bei einer 27-j&#228;hrigen Patientin: Ein Case-Report</Title>
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      <DatePublished>20251016</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Posterbegehung 2</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Oss&#228;re Riesenzelltumore stellen eine seltene Tumorentit&#228;t dar und treten nur in 2&#37; der F&#228;lle an der Hand auf. Sie betreffen dann meist die Phalangen oder Metacarpalia und k&#246;nnen ein destruierendes infiltratives Wachstum aufweisen sowie zu Rezidiven neigen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> Es handelte sich um eine 27-j&#228;hrige Patientin mit einem lokal destruierend wachsenden Riesenzelltumor des zweiten Metacarpale (MC) mit Ausbreitung in die Basis des dritten MC sowie deren korrespondierende Handwurzelknochen.Die Erstvorstellung erfolgte bei seit 4 Wochen bestehenden Schmerzen der Mittelhand. Die radiologische Diagnostik zeigte eine osteolytische Raumforderung begrenzt auf die Basis und den proximalen Schaft des MC 2 mit stark ausged&#252;nnter Kortikalis und oss&#228;rer Auftreibung. Drei Wochen nach der MRT-Diagnostik erfolgte eine offene Inzisionsbiopsie. Die histologische Begutachtung zeigte eine riesenzellreiche mesenchymale L&#228;sion ohne Malignit&#228;tsverdacht. Vier Wochen nach der Biopsie erfolgte die totale Tumorresektion. Hier zeigte sich nun eine massive Gr&#246;&#223;enzunahme mit Destruktion der Basis und Teilen des Schaftes von MC 2 und Infiltrationen in die Basis von MC 3 und in Teile der Handwurzel. Auch die intermetacarpale Muskulatur und die Kapsel des Daumensattelgelenks bis hin zum volaren Gef&#228;&#223;-Nervenb&#252;ndel A&#47;N3 waren betroffen. Es erfolgte die R0- Resektion des proximalen MC 2 bis Schaftmitte, Teilen der MC- 3- Basis und der Handwurzel sowie den betroffenen Weichteilen. Zur tempor&#228;ren Stabilisierung wurde ein Zementspacer eingebracht. Die pathologische Begutachtung einschlie&#223;lich immunhistochemischer Untersuchungen und Einsendung ins Tumorreferenzinstitut best&#228;tigten die Diagnose des Riesenzelltumors ohne Malignit&#228;tsanhalt. Nach Abschluss der pathologischen Untersuchungen erfolgte die aufw&#228;ndige Rekonstruktion des Defektes mittels Transplantation eines kortikospongi&#246;sen Spans aus dem dorsalen Beckenkamm, sowie Schrauben- und Plattenosteosynthese mit Arthrodese der Carpometacarpalgelenke 2 und 3. Eine interdisziplin&#228;re Fallbesprechung in der Tumorkonferenz der Uniklinik des Saarlandes sowie die Fallvorstellung in M&#252;nchen legten das weitere Nachbehandlungsprocedere fest.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Die Befundkontrolle erfolgte drei Monate nach Rekonstruktion. Die Patientin ist nahezu schmerzfrei. Die Funktion der Hand konnte fast vollst&#228;ndig wiederhergestellt werden. Die initial empfohlene Denosumab-Langzeittherapie wurde nach Nutzen-Risiko-Abw&#228;gung nicht durchgef&#252;hrt. CT- bzw. MRT-Kontrollen sowie klinische Kontrollen erfolgen alle drei Monate.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Bei diesem stark infiltrierend und destruktiv wachsenden Tumor konnte unser Therapieregime ein sehr zufriedenstellendes funktionelles Ergebnis f&#252;r die junge Patientin erreichen. Klinisch sowie radiologisch besteht aktuell kein Hinweis auf ein Rezidiv.</Pgraph></TextBlock>
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