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    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgh296</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Der semiokklusive Folienverband: Eine vielversprechende Behandlungsoption auch bei dorsalen Fingerkuppendefekten &#8211; eine Fallserie</Title>
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          <Firstname>Marion</Firstname>
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          <Affiliation>Roland-Klinik, Bremen, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251016</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Freie Themen 1</MeetingSession>
        <MeetingCity>W&#252;rzburg</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251016</DateFrom>
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    <ArticleNo>25dgh29</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung</Mark1>: Der semiokklusive Folienverband (SOFV) kommt regelm&#228;&#223;ig bei Amputationsverletzungen distal der Insertion der Beugesehne (Zonen I&#8211;III nach Ishikawa) zur Anwendung. Bei dorsalen Fingerkuppendefekten mit Beteiligung des Nagelorgans wird diese Therapieform jedoch bislang kritisch gesehen. Anhand dieser Fallserie werden Ergebnisse nach SOFV bei dorsalen Amputationen mit relevanter Nagelbeteiligung nachuntersucht und mit Fotodokumentationen dargestellt. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> S&#228;mtliche im Rahmen der handchirurgischen Sprechstunde durchgef&#252;hrten Verbandswechsel mit einem SOFV wurden fotodokumentiert und in einer Datenliste erfasst. Zehn F&#228;lle mit einem dorsalen Fingerkuppendefekt mit Beteiligung des Nagelorgans von mindestens einem Drittel des Nagelbetts wurden retrospektiv herausgefiltert und analysiert. Aus den elektronischen Patientenakten wurden Angaben zum Verletzungsmuster hinsichtlich der Weichteile und des kn&#246;chernen Befundes, zum Patientenalter sowie &#8211; bei ambulanter Nachbehandlung &#8211; zur Behandlungsdauer erhoben. Die Patienten wurden kontaktiert und erhielten einen Fragebogen, in dem unter anderem das Auftreten von Komplikationen im Heilungsverlauf, insbesondere Hypergranulationen und deren Behandlung, sowie m&#246;gliche Nagelwachstumsst&#246;rungen erfragt wurden. Zudem wurden sie gebeten, das &#228;sthetische Ergebnis auf einer Skala von 0 bis 10 zu bewerten und aktuelle Fotodokumentationen zu &#252;bersenden. Die Bildauswertung erfolgte hinsichtlich des Langzeitwachstums des Nagels (Form, Anheftung, Deformit&#228;ten, Verk&#252;rzung).</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse: </Mark1>In keinem Fall trat eine Infektion auf. Die durchschnittliche Wundheilungsdauer betrug 8,2 Wochen. Hypergranulationen wurden bei drei Patienten beobachtet. In drei F&#228;llen zeigte sich ein Krallennagel, in einem Fall zus&#228;tzlich zum Krallennagel eine Rillenbildung. Die durchschnittliche &#228;sthetische Zufriedenheit lag bei 8 von 10 Punkten.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Auch dorsale Fingerkuppendefekte mit Nagelbeteiligung k&#246;nnen mit SOFV behandelt werden. Auch bei kn&#246;chernen Defekten und ausgedehntem Verlust des Nagelbetts kann in den meisten F&#228;llen ein funktionell und &#228;sthetisch zufriedenstellendes Ergebnis erzielt werden. Hypergranulationen treten h&#228;ufiger auf, sind jedoch mit kurzzeitiger topischer Cortisontsalbenapplikation gut beherrschbar. Die Ergebnisse sprechen f&#252;r eine Erweiterung der bisherigen Indikationsstellung des SOFV.</Pgraph><Pgraph>Abbildung 1 <ImgLink imgNo="1" imgType="figure" /></Pgraph></TextBlock>
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          <Caption><Pgraph><Mark1>Abbildung 1: (a) Ausgangsbefund nach dorsaler Fingerkuppenamputation mit vollst&#228;ndig avulsierter Nagelplatte und mehr als 50&#37; fehlendem Nagelbett. (b) Ergebnis drei Monate nach Verletzung und Behandlung mit einem SOFV. Die Fingerkuppe hat sich perfekt remodelliert, das Nagelorgan ist insgesamt etwas verk&#252;rzt, aber mit normal geformter, vollst&#228;ndig anhaftender Nagelplatte.                </Mark1> </Pgraph></Caption>
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