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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Warum ich (noch&#63;) auf Nerventranspositionen zur Funktionsrekonstruktion der Hand bei Tetraplegie verzichte</Title>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
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    <ArticleNo>25dgh16</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph>Verfahren zur operativen Rekonstruktion der Handfunktion bei Tetraplegie haben in den letzten Jahrzehnten schrittweise Verbesserungen erfahren. Die anfangs mehrphasige Verfahrensweise der siebziger Jahre wurde durch teilweise standardisierte Operationen in einem Eingriff ersetzt. Die zun&#228;chst regelhaft durchgef&#252;hrte Sattelgelenksversteifung wurde sp&#228;ter in vielen F&#228;llen durch kombinierte Tenodesen unn&#246;tig. Hierdurch gelang eine nachweisbare Optimierung der &#214;ffnungsfunktion und Zufriedenheit. Die nun aus der Therapie peripherer Nervenl&#228;sionen &#252;bertragene Technik der Nerventransfers erm&#246;glicht die Reinnervation einzelner Muskeln, allerdings mit dem Nachteil der unsicheren Vorhersagem&#246;glichkeit und der langen Latenz bis zur Reinnervation. Aussagen einzelner Arbeitsgruppen hierzu unterscheiden sich in Hinblick auf Indikation, Zeitpunkt und Technik erheblich.</Pgraph><Pgraph>Die Ergebnisse kombinierter Eingriffe mit Sehnen- und Muskeltransfers sind zuverl&#228;ssig. Eigene Untersuchungen der Patienten im langfristigen Verlauf best&#228;tigen die hohe Sicherheit bei der Rekonstruktion nutzbarer und verl&#228;sslicher Greifformen. Diese werden innerhalb von Wochen bis wenigen Monaten erreicht. Dabei spielt auch die &#214;ffnungsfunktion der Hand eine wesentliche Rolle, wenngleich sie ein passiver Effekt im Sinne einer Tenodese ist.</Pgraph><Pgraph>Nachuntersuchungen der Nerventransfers mit geringer Fallzahl zeigen nun zwar eine aktive &#214;ffnungsfunktion. Der zus&#228;tzliche Nutzen f&#252;r die Handfunktion ist aber bisher nicht nachgewiesen. Die sinnvolle zeitliche Abfolge bei Kombination von Sehnentransfers und Nerventransfers bleibt unklar, zumal die Nerventransfers durch die lange Latenzphase bis zur evtl. beginnenden Innervation gekennzeichnet sind und die Interaktion mit der zugrundeliegenden Funktionshand vom physiologischen Standpunkt aus problematisch werden kann.</Pgraph><Pgraph>Daher  wurden beide Verfahren nun einander gegen&#252;bergestellt und sinnvolle M&#246;glichkeiten der Kombination erwogen. Dabei wurden die bisher publizierten Ergebnisse der Nerventransfers dargestellt und mit den eigenen Resultaten der konventionellen Transfers verglichen. Bisher ist eine wegweisende Verbesserung der funktionellen Ergebnisse durch additive oder alleinige Nerventransfers mit vergleichbarer Sicherheit nicht nachzuweisen. </Pgraph><Pgraph>Aus diesem Grund verzichten die Autoren derzeit auf kombinierte Verfahren mit Nerventransfers und Eingriffen an den Sehnen zur Rekonstruktion der Handfunktion.</Pgraph></TextBlock>
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