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    <Identifier>25dgh08</Identifier>
    <IdentifierDoi>10.3205/25dgh08</IdentifierDoi>
    <IdentifierUrn>urn:nbn:de:0183-25dgh088</IdentifierUrn>
    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
    <TitleGroup>
      <Title language="de">Ist eine Unterarmamputation als ultima ratio bei CRPS infolge einer Resektionsarthroplastik bei Rhizarthrose ein Behandlungsfehler oder eine Alternative&#63; 9-Jahres-Follow up (Fallbericht)</Title>
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          <Firstname>Hans-Georg</Firstname>
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          <Affiliation>Klinik f&#252;r Plastische, &#196;sthetische und Handchirurgie, Helios B&#246;rdeklinik, Oschersleben&#47;Neindorf, Deutschland</Affiliation>
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          <Corporatename>German Medical Science GMS Publishing House</Corporatename>
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        <Address>D&#252;sseldorf</Address>
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      <DatePublished>20251016</DatePublished>
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    <Language>germ</Language>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingId>M0633</MeetingId>
        <MeetingSequence>08</MeetingSequence>
        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>Komplexes regionales Schmerzsyndrom &#8211; Gemeinsame Sitzung DGH, DAHTH &#38; DSG</MeetingSession>
        <MeetingCity>W&#252;rzburg</MeetingCity>
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          <DateFrom>20251016</DateFrom>
          <DateTo>20251018</DateTo>
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    <ArticleNo>25dgh08</ArticleNo>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Die Rhizarthrose ist ein Krankheitsbild, welches es in der handchirurgischen Sprechstunde regelm&#228;&#223;ig zu behandeln gilt. Es z&#228;hlt mit ca. 10&#37; zu den h&#228;ufigsten Arthrosen an der Hand. Frauen werden davon h&#228;ufiger betroffen als M&#228;nner. Betroffen sind die verschiedensten Berufsgruppen, von der Hausfrau &#252;ber Schreibkr&#228;fte bis hin zum schwer arbeitenden Handwerker. Die Behandlungen sind weitestgehend standardisiert. Sie reichen von verschiedenen konservativen bis zu diversen operativen Therapien und werden in der Regel stadiengerecht durchgef&#252;hrt. H&#228;ufigste Komplikationen sind Proximalisierungen des 1. Strahles bei den Resektionsarthroplastiken, Prothesenlockerungen und -ausbr&#252;che sowie Pseudarthrosen im Rahmen von Arthrodesen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik: </Mark1>In dem vorgestellten Fall kam es nach kurzem postoperativem Intervall, infolge einer Resektions-Interpositionsarthroplastik (RIAP) nach Lundborg zur Ausbildung eines schweren CRPS. Trotz fr&#252;hzeitig eingeleiteter Therapie mit Schmerztherapie, Physiotherapie, drei station&#228;ren Reha-Aufenthalten sowie Psychotherapie stellte sich keine Besserung der Beschwerden ein. Es resultierte ein stark schmerzhafter, atropher und funktionsloser Unterarm. Solche &#8222;Majorkomplikationen&#8220; sind gl&#252;cklicherweise eher selten, k&#246;nnen aber auftreten. </Pgraph><Pgraph>Die Patientin war aufgrund der Beschwerden deutlich eingeschr&#228;nkt im privaten, wie im beruflichen Leben und aufgrund dessen schlie&#223;lich suizidgef&#228;hrdet. Eine psychotherapeutische Behandlung fand deshalb begleitend statt.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Da sie die funktionslose Hand nicht mehr ihrem K&#246;rper zugeh&#246;rig f&#252;hlte, w&#252;nschte sie ausdr&#252;cklich die Unterarmamputation. Diese wurde, nach mehrmaligen ausf&#252;hrlichen Gespr&#228;chen, 2017 durchgef&#252;hrt. Trotz dieser Einschr&#228;nkung ist die Patientin auch 9 Jahre nach dem Eingriff zufrieden und hat an Lebensqualit&#228;t gewonnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Auch wenn laut Literatur 95&#8211;98&#37; der Patienten mit CRPS erfolgreich behandelt werden k&#246;nnen, verbleibt ein geringer Teil des Patientengutes mit bleibenden Beschwerden. Ist die Unterarmamputation auf ausdr&#252;cklichen Wunsch eines Patienten, als ultima ratio eine Therapieoption oder ein Behandlungsfehler&#63;</Pgraph></TextBlock>
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