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    <ArticleType>Meeting Abstract</ArticleType>
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      <Title language="de">Daumenamputation &#8211; Verletzungsmuster, Versorgungsm&#246;glichkeiten und Replantationserfolge &#252;ber 2 Jahrzehnte</Title>
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      <DatePublished>20251016</DatePublished>
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      <AltText language="en">This is an Open Access article distributed under the terms of the Creative Commons Attribution 4.0 License.</AltText>
      <AltText language="de">Dieser Artikel ist ein Open-Access-Artikel und steht unter den Lizenzbedingungen der Creative Commons Attribution 4.0 License (Namensnennung).</AltText>
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        <MeetingCorporation>Deutsche Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingCorporation>
        <MeetingName>65. Kongress der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Handchirurgie</MeetingName>
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        <MeetingSession>&#8220;Unscheinbare&#8221; Komplexverletzungen der Hand</MeetingSession>
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      <MainHeadline>Text</MainHeadline><Pgraph><Mark1>Fragestellung:</Mark1> Daumenamputationen stellen aufgrund der hohen funktionellen Bedeutung des Daumens eine absolute Indikation zur Replantation dar. In der Literatur sind Erfolgsraten von bis zu 80&#37; verzeichnet. Da die Genese der Amputationsverletzung differiert, sind niedrigere Erfolgsraten denkbar, im kompetitiven klinischen Umfeld aber schwierig zu kommunizieren. Ziel dieser Studie war es die Erfolgsraten der Daumenreplantation retrospektiv zu eruieren, um daraus Empfehlungen ableiten zu k&#246;nnen.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Methodik:</Mark1> In diese retrospektive Datenanalyse wurden Patienten eingeschlossen, die im Zeitraum zwischen 2004 und 2024 mit einer Daumenamputation zur Versorgung zugewiesen wurden. Neben demographischen Daten wurde die Art der Amputationsverletzung, die Amputationsh&#246;he, Replantationsversuche, Komplikationen sowie weitere Operationen erfasst.</Pgraph><Pgraph><Mark1>Ergebnisse:</Mark1> Insgesamt konnten knapp 400 F&#228;lle identifiziert werden, wo eine Amputationsverletzung des Daumens vorlag. In 78 F&#228;llen handelte es sich um Daumenkuppenamputationen, bei weiteren 94 F&#228;llen konnte aufgrund der Amputatdestruktion oder eines fehlenden Amputats keine Replantation durchgef&#252;hrt werden. In 142 F&#228;llen wurde eine Replantation durchgef&#252;hrt. Als Verletzungsursache war bei mehr als der H&#228;lfte der F&#228;lle eine halbscharfe oder stumpfe Amputation dokumentiert. Die Erfolgsrate insgesamt lag bei 69&#37;. </Pgraph><Pgraph><Mark1>Schlussfolgerung:</Mark1> Da der Verlust des Daumens eine schwere funktionelle Beeintr&#228;chtigung darstellt, ist die Indikation zur Replantation sehr niederschwellig zu stellen. Dies bedingt, dass auch F&#228;lle mit ung&#252;nstigen Verletzungsmustern einer Replantation zugef&#252;hrt werden. Daher ist auch eine niedrige Erfolgsrate zu erkl&#228;ren. Da grunds&#228;tzlich die Anzahl der Amputationsverletzungen seit Jahren r&#252;ckg&#228;ngig ist, reduziert sich auch die operative Exposition und die Fallzahl f&#252;r den einzelnen Behandler. Eventuell ist die Erfolgsrate f&#252;r sich alleine kein guter Parameter um Indikationen zu Replantation zu hinterfragen. Da nur in wenigen F&#228;llen, wie allgemeiner Gef&#228;hrdung des Patienten, ein Replantationsversuch unterbleiben sollte ist aufgrund der breiten Indikationsstellung zur Replantation, die eine hohe Zahl an ung&#252;nstigen Verletzungsmechanismen einschlie&#223;t, mit niedriger Erfolgsrate zu rechnen. </Pgraph></TextBlock>
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